Ein großer Vorteil: Die Operation kann jederzeit rückgängig gemacht werden. Somit kann die Linse bei einer späteren Augenoperation, wie zum Beispiel bei einer Grauen Star-Operation, problemlos wieder entfernt werden.

Es gibt zwei Arten von implantierten Kontaktlinsen:

  • Vorderkammerlinsen: Diese werden vor die Iris gesetzt.
  • Hinterkammerlinsen: Diese werden hinter die Iris gesetzt.

Welche der beiden Linsen für Sie geeignet ist, hängt von den anatomischen Vorbedingungen Ihrer Augen ab.


Ablauf einer Linsenimplantation

Eine eingehende Voruntersuchung stellt vor der Behandlung sicher, dass eine Linsenimplantation die für Sie geeignete Methode ist. Die Untersuchungsdaten ermöglichen uns die Berechnung und Herstellung ihrer ganz individuell angepassten Kunstlinse. Aus diesem Grund braucht es ca. 6 Wochen, bis nach der Untersuchung die Behandlung durchgeführt werden kann.


Bedenken sie bitte bei Ihrer Planung, dass Ihr Aufenthalt bei uns ca. 2 Stunden dauert und Sie direkt nach dem Eingriff kein Auto führen dürfen. Deshalb ist es ratsam, dass Sie jemand zum Behandlungstermin begleitet und wieder abholt.

Verzichten Sie außerdem am Tag der Operation bitte auf Kosmetikartikel wie Make-up, Rasierwasser, Haarspray oder Parfüm.

Werden beide Augen behandelt, geschieht das in einem Abstand von 3 – 7 Tagen. Eine schmerzfreie Operation stellen wir durch eine örtliche Betäubung sicher. Auf Wunsch ist jedoch auch eine Vollnarkose möglich.

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Die Operation

  • An der Hornhaut des Auges wird ein winziger, ca. 2 mm langer Schnitt gesetzt.
  • Daraufhin wird die Kunstlinse, je nachdem ob Vorder- oder Hinterkammerlinse, vor oder hinter die körpereigene Linse gesetzt.
  • Die Linse wird mit kleinen „Füßchen“ den Haptiken im Auge fixiert.
  • Der Einschnitt Schnitt verheilt von selbst, wobei der Heilungsprozess durch eine Tropfenbehandlung unterstützt wird.